Hilfe & FAQ

Nicht „Wie bediene ich eine App?“
Sondern: Wie lese ich WeaGo richtig?

WeaGo ist bewusst simpel – trotzdem sind ein paar Dinge anders als bei klassischen Wetter-Apps. Wenn du das einmal verstanden hast, ist der Rest selbsterklärend.

WeaGo Heatmap – Wunschwetter Übersicht

Was WeaGo eigentlich bewertet

WeaGo bewertet jeden Ort nur anhand deiner eingestellten Wunschwerte. Es gibt keine allgemeine „Ideal“-Definition und keine feste Standardbewertung.

Das heißt: Zwei Personen können sich denselben Ort anschauen – und völlig unterschiedliche Scores bekommen. Nicht weil die Daten anders wären, sondern weil die Wünsche anders sind.

WeaGo ist damit kein Wetter-Orakel. Es ist ein Werkzeug, um Wetterdaten so zu filtern, dass sie für deine Entscheidung relevant werden.

Der Score (0–10) – was er bedeutet

Der Score reicht von 0 bis 10. Je höher der Wert, desto besser passt das Wetter zu deinen Einstellungen und deinem Wunschwetter.

Wichtig: Der Score ist keine objektive Wetterqualität. Eine „6“ ist nicht automatisch schlecht – sie kann in einer wechselhaften Woche sogar ein ziemlich guter Fund sein.

Denk an den Score wie an eine Übereinstimmung: „Wie gut trifft dieser Ort meine Wunschwerte?“ Nicht: „Ist das Wetter schön?“

Warum Regen trotzdem zu einem guten Score passen kann

Viele erwarten: Regen = schlecht. WeaGo bewertet aber nicht „Regen an sich“, sondern deine Einstellung dazu.

Zwei typische Fälle:

  • Regen ist dir egal: Dann fließt er gar nicht in die Bewertung ein. Andere Werte (zum Beispiel Temperatur) können den Score tragen.
  • Regen ist wichtig: Dann drückt Regen den Score spürbar – genau so, wie du es willst.

Das ist kein Trick – es ist der Kern von WeaGo: Wetter ist nicht gut oder schlecht. Es ist nur mehr oder weniger passend.

Karte & Marker – wie man sie liest und erzeugt

Marker sind die schnelle Orientierung auf der Karte. Klicke auf die Karte, ein Marker wird erzeugt und zeigt den Score für diesen Ort an. Jeder Marker steht damit für einen Ort und dessen Bewertung.

Die Farbe des Markers spiegelt die Übereinstimmung mit deinen Wunschwerten wider: je besser passend, desto positiver wirkt die Farbgebung. Rot eher schlechter, gelb besser, grün am besten – aber immer im Kontext deiner Einstellungen. Es ist eine visuelle Hilfe, keine harte Warnampel.

Ausrufezeichen: Aktuell erscheint es ausschließlich bei starken Böen. Es ist ein Hinweis auf erhöhte Windbedingungen – keine allgemeine Wetterwarnung.

Heatmap – wofür sie da ist (und wofür nicht)

Die Heatmap ist für den groben Überblick. Und nein, sie zeigt keine Temperaturen oder Regenmengen an. Sie zeigt, wo sich gutes Wunschwetter räumlich bündelt.

Die Heatmap ersetzt nicht die Tagesansicht. Sie beantwortet eher die Frage: „Welche Region lohnt sich überhaupt?“ – und nicht: „Wie ist es am Dienstag um 14 Uhr?“

Wichtig zu verstehen: Marker innerhalb einer Heatmap-Kachel können andere Farben haben als die Kachel selbst. Die Heatmap färbt jede Kachel anhand eines einzelnen repräsentativen Punktes innerhalb dieser Kachel ein.

Marker dagegen werden immer für den konkreten Ort berechnet. Je nach Lage kann das deutlich abweichen – etwa wenn der Heatmap-Punkt ungünstig liegt (zum Beispiel in größerer Höhe oder an einer Geländekante), während der Ort selbst andere Bedingungen hat.

Ideal ist der Ablauf: Heatmap → Region finden → Orte ansehen → entscheiden.

Umkreis – was der Kreis wirklich macht

Der Umkreis ist ein Hilfskreis. Er zeigt einen frei wählbaren Radius um deinen aktuellen Standort, damit du Entfernungen grob einschätzen kannst.

Der Kreis filtert keine Orte und bewertet nichts. Er hilft nur bei der Frage: „Ist das realistisch erreichbar – oder eher nicht?“

PWA – WeaGo wie eine App nutzen (empfohlen)

WeaGo läuft im Browser – immer. Optional kannst du es als Progressive Web App (PWA) installieren.

Das bedeutet: WeaGo ist dann wie eine App auf dem Startbildschirm, öffnet sich schneller und ohne Browser-Leiste. Kein App Store, keine klassische Installation, kein Update-Stress.

Wenn du WeaGo regelmäßig nutzt: Die PWA-Installation lohnt sich.

Datenschutz – kurz und ehrlich

WeaGo funktioniert ohne Benutzerkonto. Einstellungen und Favoriten bleiben lokal im Browser gespeichert.

Tracking passiert nicht automatisch. Wenn überhaupt, dann nur nach Zustimmung – und bewusst sparsam.

Mehr Details findest du in der Datenschutzerklärung. Aber als Grundsatz gilt: WeaGo will Wetter erklären – nicht Menschen.

Wenn der Standort nicht angezeigt wird

WeaGo greift nur auf deinen Standort zu, wenn du es ausdrücklich erlaubst. Ohne Freigabe wird kein Standort angezeigt.

Wichtig zu wissen: Die Standortfreigabe kann an mehreren Stellen blockiert sein – im Browser selbst oder in den Systemeinstellungen des Geräts.

Wenn dein Standort nicht erscheint, prüfe daher:

  • ob der Browser Zugriff auf den Standort hat
  • ob die Standortdienste auf dem Gerät generell aktiv sind
  • ob für WeaGo eine frühere Ablehnung gespeichert ist

WeaGo versucht den Standort nur bei bestimmten Aktionen abzufragen (zum Beispiel beim Setzen von Markern, um die Entfernung zu berechnen). Es erfolgt keine dauerhafte Ortung im Hintergrund.

Wenn du das hier verstanden hast, passt alles.

Und falls doch noch etwas fehlt:
Dann war es eine gute Frage – und kommt in die FAQ.

Wunschwetter finden